Weihnachten

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Weihnachten steht vor der Tür
Christoph Schneider,
Auch wenn Weihnachten vor der Tür steht, stellt sich mir die Frage, ob es denn nun auch ins Haus gelassen werden sollte. Sind wir dazu bereit oder nicht? Manche mögen diese Frage seltsam finden. Tannengrün, Lichter, Weihnachtsbaum, Geschenke, traditionelles Essen oder traditionelle Getränke, je nach Region, Bräuche, Erwartungen und Erinnerungen bestimmen das Fest. Da kann Weihnachten gern vor der Tür bleiben, wenn wir nur das alles haben können. Ein bekannter Schweizer Grosshandel wirbt mit folgendem Slogan: Feiern wir zusammen! Da kann ja niemand wirklich nein sagen. Nur: Was feiern wir denn? Ich glaube, man könnte ein Fest erfinden, massgeschneidert und konsumentenfreundlich. Es müsste nur einen eigenartigen Namen haben. Den sollte man immer und immer wieder lesen und hören. Sollte jemand auf die dumme Idee kommen nach dem Sinn oder der Bedeutung zu fragen, könnte man ja einfach sagen: Aus Gründen! Das Feiern ohne Grund möglich ist, bestreite ich nicht. Weihnachten ist alles andere als grundlos: Hier beginnt die Geschichte unserer Erlösung. Dafür könnten wir Weihnachten wieder mal ins Haus lassen und zusammen feiern. Schöne Festtage wünscht,
Christoph Schneider, Pfarrer