Familienweihnacht Kerenzen - tierisch gut!

DSCN2119 —  Gespannt warten die 3./4.Klässler mit ihren Lehrerinnen auf den Bühnenauftritt.<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-gl.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>56</div><div class='bid' style='display:none;'>834</div><div class='usr' style='display:none;'>37</div>
„Mir chänd nüt derfüür, dass mir nu Esel sind- iaah-iaah…“

Eine Herde von dreiundzwanzig mehr oder weniger wilden Tieren stand an der Familien-Weihnachtsfeier der Kirchgemeinde Kerenzen auf der Bühne der Kirche Obstalden. Ihre Hirtinnen, Brigitte Kobelt und Magi Hensel, hatten jederzeit ein waches, diskretes Auge auf die geschickt verkleideten Dritt- und Viertklässler.
„Was ist das für ein wundervoller Stern?“, fragten sich die staunenden Vierbeiner. Aber nur die „dummen“ Esel beschlossen, dem nachzugehen, den verheissenen König zu suchen. Auf ihrem Weg zum Stall in Bethlehem begegnete ihnen aber nur Hohn und Spott. Wölfe, Kamele, Löwen und Wüstenfüchse, ja selbst Schafe und Widder belächelten sie. Manchmal gab‘s auch furchterregende Drohgebärden, Bluff, Mobbing und Erniedrigung.
Aber schnell waren die einzelnen Begegnungen vergessen, denn nach jedem „Tiefschlag“ für die Esel sang der „Tierchor“ wunderschöne Lieder, versöhnend für alle, fein begleitet durch Organistin Susanne Brenner Scheiwiller. Und schliesslich schafften es die Esel bis zur Krippe und erhielten vom Retter und König der Welt ein frohmachendes Lächeln. Wie hatten sie doch so Recht, nicht aufzugeben!
Grosses Händeklatschen am Ende der Aufführung; ja, da pflichteten Pfrn. Annemarie Pfiffner alle zu: die Botschaft ist bis in den hintersten Winkel der vollen Kirche angekommen und die frischen Lieder erfreuten unser aller Herzen. Glücklich der Auszug in die Winternacht, natürlich mit einem feinen Grittibänz unter dem Arm (oder bereits zwischen den Zähnen).

Walter Schaub,