Konfirmationsfeier für Kerenzen in Obstalden

Konfis mit Pfrn. —  Die Kerenzer Konfirmanden: Luca Rohr, Sina Kamm, Martina Kamm, Isabel Weber und Pfrn. Annemarie Pfiffner<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-gl.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>56</div><div class='bid' style='display:none;'>982</div><div class='usr' style='display:none;'>37</div>
Die jungen Erwachsenen denken über "Erfolg" nach und äussern ihre Gedanken vor der grossen Gemeinde auf überzeugende Art.
Walter Schaub,
Kerenzer Konfirmanden denken über „Erfolg“ nach

Was gehört zu einer „erfolgreichen“ Konfirmation? Attraktive Kleidung, ein hübsches Geschenk, eine volle Kirche, packende Musik, aufgestellte, aktive und konzentrierte Konfirmanden, strahlende Eltern und Paten, ein selbst gedrehter Film, ein herrlicher, von der Kirchgemeinde spendierter Apéro? Ja, all das war bei der Konfirmationsfeier in der Kirche Obstalden da, als die vier Jugendlichen den Schritt in die „Mündigkeit“ taten.
Mutig und bestimmt stellten die „Stars des Tages“ sich gegenseitig vor, beteten mit der Gemeinde und führten ins Thema „Erfolg“ ein. Mit erheiternden Filmsequenzen aus ihrem Alltag zeigten die Vier, was hinter dem Begriff stehen kann.
Pfrn. Annemarie Pfiffner ging aus biblischer Sicht mit Versen aus dem Hebräerbrief aufs Thema ein: „Weil Abraham vertraute und sich auf den Weg in ein unbekanntes Land machte, seine Heimat verliess, ohne zu wissen, wohin er ging, darum wurde er gesegnet. Weil er vertraute, bekam er die Kraft, die er nötig hatte für alles.“
Und kräftig-lüpfig ertönten nach den Worten die beiden Schwiizerörgeli, gespielt von Sina und ihrer Tante; am liebsten hätte die Kirche getanzt.
Persönliche Gedanken fassten dann die Konfis in Rondell-Gedichten zusammen; Gedanken zur Grund-Aussage wie: „Schiiterä isch nüd z Gegäteil vu Erfolg, es isch ä Teil drvu.“
Nun durften die jungen Erwachsenen von der Pfarrerin Segen, Bibel und Bild entgegennehmen und Kirchenratspräsident Walter Schaub erläuterte ihnen die Rechte, Möglichkeiten und Freiheiten, die sich ihnen nun öffnen und hiess sie in der Gemeinde mit einer symbolischen Süssigkeit herzlich willkommen.
Auf äusserst sympathische Art drückten die Konfirmanden ihren Paten den herzlichen Dank für die langjährige, treue Begleitung aus.
Diskret, leichtfüssig und echt groovy führte das Jazztrio David Kobelt, David Beglinger und Fridolin Berger den musikalischen Roten Faden durch die Feier. Und das abschliessende Apéro-Büfett von Käthi Gätzi und Bettina Calonder war eine wahre Augen- und Gaumenfreude. Ein erfolgreicher Tag – solche wünschen wir den Konfirmanden für die Zukunft ganz viele!
Walter Schaub