Kirchenkreis Glarus Nord auf Gemeindereise im Südtirol

GruppenbildSüdtirol1 —  Die Reisegruppe froh gelaunt auf der Rückreise vom Südtirol<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-gl.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>56</div><div class='bid' style='display:none;'>983</div><div class='usr' style='display:none;'>37</div>
Erster Versuch einer gemeindeübergreifenden Reise rundum geglückt!
Markus Nöthiger,
Frühlingswoche im Südtirol

Das Südtirol eignet sich für eine Reise im Frühling ganz besonders: Es ist wärmer und hat mehr Sonne als bei uns, die Bewohner sind sehr herzlich und sprechen fast alle deutsch (obwohl sie seit 100 Jahren zu Italien gehören) und überall blühen die Apfelbäume.
Der reformierte Kirchenkreis Glarus Nord hatte zu einer gemeinsamen Reise ins Südtirol eingeladen und über dreißig Personen aus Mollis, vom Kerenzerberg und dem übrigen Kanton folgten der Einladung. Rolf Rhyner von der Firma Niederer lenkte den Bus mit ruhiger Hand durch den Arlberg und über den Brenner zum Reiseziel Brixen, der alten Bischofsstadt am Eingang zum Pustertal. Das feudale Hotel „Grüner Baum“, die Bleibe für die nächsten vier Nächte, liegt direkt am Rande der Brixener Altstadt und besteht aus zahlreichen umgebauten alten Wohnhäusern und ehemaligen Ställen. Sie wurden mit viel Arvenholz und einheimischem Marmor modern ausgebaut und mit einem Labyrinth von Gängen treppauf und treppab und mit Liften miteinander verbunden.
Am späteren Montagnachmittag und den ganzen Mittwoch konnten die Teilnehmer die malerische Altstadt von Brixen erkunden, den riesigen barocken Dom von außen und von innen bestaunen, im berühmten Kreuzgang die Ruhe auf sich wirken lassen und auf den uralten Fresken im Gewölbe biblische Szenen erraten. Beim Schlendern durch die Laubengänge der Hauptgasse lockten Cafés und Läden mit köstlichen Spezialitäten aus der Gegend.
Ein Ausflug in die Dolomiten zum kleinen Karersee bleibt allen in Erinnerung, weil dort die Wälder in einer Sturmnacht im letzten Oktober in weitem Umkreis geknickt, entwurzelt und vernichtet worden sind: ein trauriger Anblick! Bei der Fahrt über das Sellajoch konnte man durch die herabhängenden Wolken hie und da einen Blick auf riesige Felswände erhaschen und ahnen, wie schön diese Strecke im Sonnenschein wäre.
Ein anderer Ausflug führte uns zu den Gärten des Schlosses Trautmansdorff bei Meran, einem beliebten Ziel für alle Blumen- und Gartenliebhaber. Ein geheimes Heer von Gärtnern sorgt dafür, dass die Besucher kaum je ein welkes Blümchen sehen, sondern zu jeder Jahreszeit die passenden Blumen in voller Pracht in allen Farben und Düften antreffen; zur Zeit zum Beispiel Tulpen, Tulpen, Tulpen!
Die Initiantin der Reise Pfarrerin Annemarie Pfiffner und Kreiskirchenrätin Annalis Altmann hatten die ganze Reise sorgfältig geplant mit genügend Pausen und reservierten Gasthäusern. Da boten sich viele Gelegenheiten zum Reden und Bekanntschaften knüpfen. Weitere Helfer und Helferinnen sorgten dafür, dass sich alle Teilnehmer wohl fühlten, unterstützten ältere Personen und hatten sogar zwei Rollstühle mitgenommen. Im Hotel selber stand der Gruppe ein eigener Raum zur Verfügung, wo die Pfarrerin jeweils den Tag mit zwei Liedern und einer kurzen Besinnung anfangen ließ.
Die Reise fand großen Anklang und weckt Hoffnung auf eine Fortsetzung!
Markus Nöthiger, Mollis