4.11.19 – Medienbericht: Feierliche Pfarreinsetzung in Niederurnen

Bild 1 Pfarreinsetzung<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-gl.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>9</div><div class='bid' style='display:none;'>1280</div><div class='usr' style='display:none;'>7</div>
In einer nahezu vollbesetzten Kirche setzte Dekan Peter Hofmann am Abend des Reformationssonntags das neue Pfarrehepaar der reformierten Kirchgemeinde Niederurnen ins Amt ein.
Madeleine Kuhn-Baer,
Das Wetter war gar nicht einladend, der Gottesdienst jedoch schon. Schliesslich feierte die reformierte Kirchgemeinde Niederurnen die Amtseinsetzung ihres neuen Pfarrehepaars Martina und René Hausheer-Kaufmann. Und so füllte sich die schön geschmückte Kirche fast vollständig.
Kirchgemeindepräsident Hans-Markus Stuck bezeichnete die Einsetzung als grosse Freude. Dekan und Pfarrer Peter Hofmann schloss sich an: «Gegenseitig wollen wir uns Mut und Freude machen für den weiteren Aufbau einer lebendigen Glarner Kirche.» Pfarrer sein sei mit dem Auftrag zur Verkündigung nach wie vor eine schöne, vielfältige Aufgabe. «Ein Beruf mit Perspektiven und Gestaltungskraft.» Doch es brauche immer wieder Mut im Leben. «Auch Zwingli hatte Mut. Er hat alte Zöpfe abgeschnitten», so der Dekan. Diese Tugend des Muts müssten wir auch heute üben.
Das Pfarrehepaar legte im Gottesdienst das Gelübde ab und bekam den Segen von Pfarrer Peter Hofmann, unterstützt durch Kirchgemeindepräsident Hans-Markus Stuck und Kirchenrat Hans-Peter Hertach.

Welche Kirche in Zukunft?
Nach dem passenden Lied «Wir wolln uns gerne wagen» bezeichnete Pfarrer René Hausheer in seiner Predigt Jesus Christus als Eckstein, Fixpunkt und Fundament. «Wir sind gerne Steine unter lebendigen Steinen», meinte er in Anlehnung an den ersten Brief des Apostels Petrus. «Wir geben es in Gottes Hand, freuen uns und sind gespannt, was daraus entsteht.» Kleine Backsteine als Geschenk sollten die Gemeinde animieren, sich zu überlegen, welche Kirche sie bauen würde.
Am Schluss wünschte der kantonale Kirchenrat Otto Wyss den beiden als «Götti» von Niederurnen einen guten Start im schönen Glarnerland sowie viel Glück und Befriedigung in der künftigen Arbeit.
Musikalisch umrahmt wurde der feierliche Abendmahlsgottesdienst von der Kantorei Niederurnen unter Leitung von David Kobelt. Anschliessend konnte man das neue Pfarrehepaar bei einem Apéro näher kennenlernen. Beide sind Jahrgang 1961 und im Kanton Zürich respektive Aargau aufgewachsen. Sie haben zwei Töchter und einen Sohn. Als Pfarrehepaar arbeiteten sie bereits an verschiedenen Orten. Unter anderem während zwölf Jahren in Neukirch-Egnach/TG und zuletzt während elf Jahren in der Teilkirchgemeinde Malters der reformierten Kirchgemeinde Luzern.

Madeleine Kuhn-Baer, Medienbeauftragte