Coronavirus – Massnahmen der Landeskirche

virus-4835301_1920 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;pixabay.com&nbsp;/&nbsp;free&nbsp;picture)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-gl.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>127</div><div class='bid' style='display:none;'>1672</div><div class='usr' style='display:none;'>88</div>
Die aktuelle Situation rund um den Coronavirus betrifft auch die Kirchen stark.
Bei uns kommen in Gottesdienst, Unterricht und Seelsorge Menschen zusammen, was die Ansteckungsgefahr grundsätzlich erhöht. Viele Menschen sind verunsichert.




Stand: 19. Oktober 2020, 9.00 Uhr

Der Bundesrat hat am 18. Oktober 2020, aufgrund der neusten Entwicklungen weitere schweizweit gültigen Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen:

• Schweizweit einheitliche Maskenpflicht
• Konsumation in Restaurationsbetrieben nur sitzend
• Keine spontanen Versammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum
• Homeoffice-Empfehlungen

Dies bedeutet für die Kirchgemeinden sowie deren Behördenmitglieder und Angestellten erneut Anpassungen.

Schweizweit einheitliche Maskenpflicht
Neu gilt in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie in allen Warte- und Zugangsbereichen des öffentlichen Verkehrs eine Maskenpflicht.

Als öffentlich zugängliche Innenräume gelten auch Kirchen, Kirchgemeindehäuser, Pfarrhäuser und andere religiöse Einrichtungen. Eine Maskentragpflicht gilt auch in jenen Teilen der öffentlichen Verwaltungen, resp. Kirchgemeindeverwaltungen, die dem Publikum zugänglich sind, also in erster Linie Bereiche mit einem Schalterbetrieb. Schliesslich gilt die Maskentragpflicht auch für Innenräume, in denen Parlamente oder Kirchgemeindeversammlungen tagen, sofern diese Innenräume auch für das Publikum zugänglich sind.
In Kirchen, Kirchgemeindehäusern und Pfarrhäusern bzw. in deren Räumlichkeiten die öffentlich zugänglich sind, ist das Tragen von Schutzmasken demnach ab sofort obligatorisch, unabhängig davon, ob die Abstände eingehalten werden oder die Kontaktdaten erhoben werden.

Konsumation in Restaurationsbetrieben nur sitzend
Das Konsumieren von Speisen und Getränken in Restaurants und Ausgehlokalen wie Bars oder Clubs ist nur noch sitzend erlaubt, unabhängig davon, ob in Innenräumen oder im Freien.
Konsumationen im kirchlichen Rahmen sind den Angeboten in Restaurants gleichzusetzen (keine Steh-Apéros). Zudem gilt bei Konsumationen nach wie vor die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten.

Keine spontanen Versammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum
Im öffentlichen Raum sind spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen verboten, namentlich auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen.
Für die Landeskirche und die Kirchgemeinden bedeutet dies, dass das Zusammenstehen von mehr als 15 Personen vor kirchlichen Gebäuden vor und nach Veranstaltungen untersagt ist. Die Verantwortlichen werden gebeten, die Versammlungsteilnehmer auf diese Bestimmung hinzuweisen.

Die aktuell vom Bundesrat eingestufte «besondere Lage» wird vermutlich noch länger anhalten. Die bevorstehende Adventszeit wird die Kirchgemeinden vor grosse Herausforderungen stellen. Gottesdienste, Veranstaltungen und Kirchgemeindeversammlungen können weiterhin durchgeführt werden. Die Kirchgemeinden müssen jedoch sicherstellen, dass die Vorschriften des Bundes und des Kantons sowie die von ihnen erstellten Schutzkonzepte eingehalten werden.

Der kantonale Kirchenrat überprüft die Situation laufend und informiert, wenn sich die Situation verändert.

KANTONALER KIRCHENRAT
Pfr. Ulrich Knoepfel, Präsident