Konzernverantwortungsinitiative

globe-32299_1280 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;pixabay,&nbsp;free&nbsp;download)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-gl.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>127</div><div class='bid' style='display:none;'>1933</div><div class='usr' style='display:none;'>88</div>
An Podium diskutieren
Am 29. November findet die Abstimmung zur Konzernverantwortungsinitiative statt. Diese fordert, dass grosse Schweizer Unternehmen auch im Ausland die international anerkannten Menschenrechte sowie die internationalen Umweltstandards respektieren und gegebenenfalls auch ihre Tochterfirmen in Bezug darauf sorgfältig kontrollieren müssen.
Die Konzernverantwortungsinitiative wird von vielen Organisationen, auch von vielen kirchlichen, unterstützt.
Der kantonale Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Glarus hat sich bereits im Frühjahr entschieden, zu dieser Initiative keine öffentliche Stellungnahme oder Positionierung abzugeben.
Das private Engagement einzelner Ratsmitglieder für oder gegen die Initiative ändert nichts daran.
Der Rat begrüsst die öffentliche Diskussion um die Themen Menschenrechte und Umweltschutz. Aus christlicher Sicht sind die Motive und Anliegen der Initiative sehr zu unterstützen.
Aber die Entscheidung, ob der Weg der Initiative der richtige ist, muss jede und jeder für sich selbst treffen. Dies entspricht auch dem reformatorischen Verständnis des «Priestertums aller Gläubigen», nachdem die Kirche die biblischen Grundlagen ins Spiel bringt, aber den Menschen weder Glaubensinhalte noch politische Einstellungen vorschreibt.
Geplant ist deshalb eine öffentliche Podiumsdiskussion Ende Oktober im Kanton Glarus, in der die Pro- und Kontra-Argumente der Konzernverantwortungsinitiative vorgestellt und diskutiert werden können. Weitere Informationen dazu erfolgen bald.

Kantonaler Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Glarus