Ökumenische Kampagne 2022 – Einführungsabend 8. Februar 2022

2022_Foto ökum. Kampagne (Foto: sehenundhandeln.ch)
Dienstag, 8. Februar 2022
19.00 Uhr, Kirchgemeindehaus Glarus
2G-Veranstaltung mit Zertifikat (geimpft oder genesen)
19.00 Uhr Vortrag: Der Verein KlimaGlarus.ch stellt sein konkretes Engagement im Kanton Glarus vor, anschliessend gibt es die Möglich-keit zur Diskussion.

Anschliessend ca. 20.45 Uhr: Nach einer kurzen Pause werden die Inhalte und Materialien der Kampagne «Energieverschwendung führt zu Überschwemmungen» präsentiert.

Referent*innen (drei Vorstandsmitglieder von KlimaGlarus.ch):
- Kaj Weibel, Co-Präsident der Jungen Grünen Glarus, aktuell im Zivildienst
- Werner Kälin, Betriebsökonom und Kommunikationsberater
- Eva-Maria Kreis, Lehrbeauftragte für Philosophie (Kantonsschule Glarus), Co-Präsidentin der Jungen Grünen Glarus

Wer ist die Klimabewegung?
Im August 2018 streikte Greta Thunberg erstmals fürs Klima. Daraus ist die globale Klimabewegung entstanden. In Glarus fand im Februar 2019 die erste Kundgebung statt, an der jüngere und ältere Menschen die Politik aufforderten, Klimaschutzmassnahmen zu ergreifen. Der Klimastreik Schweiz fordert die Ausrufung des Klimanotstandes, Netto-Null Treibhaus-gas-Emissionen bis 2030 sowie Klimagerechtigkeit. In Glarus ist aus der Klimastreik-Bewegung KlimaGlarus.ch entstanden. Der Verein setzt sich für die rasche Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen, für den Einsatz er-neuerbarer Energien und für mehr Nachhaltigkeit im Kanton Glarus ein. Ziel ist, dass Glarus der erste klimaneutrale Kanton der Schweiz wird.
KlimaGlarus.ch setzt auf Aktionen, politische Instrumente und Veranstal-tungen. Im letzten Herbst hat KlimaGlarus.ch in Zusammenarbeit mit dem Bauernverband und weiteren lokalen Anbietern die Ausstellung «Clever» über nachhaltigen Konsum organisiert. Die Ausstellung war mit 32 Schul-klassen ausgebucht und stiess auf grosses Interesse.

Am 5. September lancierte Kaj Weibel an der Landsgemeinde das «Wun-der von Glarus». Im Namen von KlimaGlarus.ch stellte er zwei Verschär-fungsanträge zum Energiegesetz, denen die Landsgemeinde zustimmte. Zukünftig dürfen nur noch Heizsysteme ohne fossile CO2-Emissionen ein-gebaut werden.

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