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Stimmen aus dem Hinterland: Süd-Ansichten, Teil 2

Süd Ansichten<div class='url' style='display:none;'>/kg/grosstal/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-gl.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>21</div><div class='bid' style='display:none;'>1777</div><div class='usr' style='display:none;'>17</div>
Unter diesem Titel läuft nun eine Serie auf unserer Homepage. Verschiedene Personen aus Glarus-Süd haben auf Fragen zu dieser besonderen Situation reagiert und weitere Gesprächspartner vorgeschlagen. Falls Sie auch teilnehmen möchten, dann melden Sie sich doch per Email oder Telefon bei mir.

Die «Stimmen aus dem Hinterland» sind vielfältig. Fundstücke, die geteilt werden, beeindrucken und erstaunen, so z.B. das Corona-Mandala in der ersten Folge. Einige betrifft die Covid-19-Krise kaum in ihrer Arbeit, andere haben grosse Sorgen. Die Konkurse traditioneller Glarner Betriebe stimmen nachdenklich. Mancherorts droht die Stimmung in Verzweiflung zu kippen. Menschen leiden darunter, ihre Angehörigen in Altersheimen nicht besuchen zu können, und Pflegende müssen real mehr verdienen als nur den grossen Applaus, den sie ohnehin zu selten bekommen.

In dieser Folge erfahren Sie, was Cornelia Flury, Mitarbeiterin in der Teigwarenabteilung des glarnersteg, Wohngruppe Schönau im Mühleareal Schwanden, in diesen Wochen beschäftigt.

Auf Wiederlesen,
Christoph Schneider, Pfr.
Christoph Schneider,
Meine Kollegin Andrea Rhyner-Funk, deren An- und Einsichten Sie » im ersten Teil der Serie lesen können, hat Cornelia Flury vorgeschlagen und befragt. Lesen Sie hier ihre Antworten (Transkript Andrea Rhyner-Funk).

Was hat in dieser Zeit für Dich eine besondere Bedeutung bekommen?
Jetzt habe ich mehr Zeit für mich. Auch habe ich Zeit, mit anderen hier in der Wohngruppe etwas zusammen zu machen oder zu basteln.

Was fehlt Dir?
Am meisten fehlt mir meine Arbeit in der Teigwaren-Abteilung. Natürlich auch die Arbeitskolleginnen und -kollegen. In meiner Freizeit fehlt mir, dass ich nicht mehr „go lädälä“ kann. Auch das Turnen bei Pro Infirmis oder dass ich den Gehörlosen-Gottesdienst z.B. in St. Gallen nicht besuchen kann und dort Bekannte treffen kann. Viele Angebote für mich wurden abgesagt, auch die Badeferien im Herbst sind sehr ungewiss.

Was fehlt Dir gar nicht?
Spazieren gehen in der Natur. Das mache ich weiterhin hier in Schwanden.

Was beschäftigt Dich besonders?
Dass ich keine Besuche machen kann und aber auch keine bekomme.

Was möchtest Du als Erstes tun, wenn alles wieder möglich ist?
Zum Coiffeur gehen, kurze Haare haben und Besuche machen.

Nimmst Du an, dass sich Einstellungen oder Haltungen durch die Erfahrungen der letzten Wochen dauerhaft verändern werden? Nein.

Hast Du ein Fundstück für uns? Das kann ein Bild, ein Text, ein Gedanke sein.
Für mich persönlich möchte ich weiterhin auf meine Gesundheit achten und gesund leben.

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Hauptstrasse 24, 8777 Betschwanden
055 643 13 12
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Verantwortlich: Christoph Schneider
Bereitgestellt: 08.05.2020
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