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Vorerst die letzte Runde: Süd-Ansichten, Teil 8

Süd Ansichten<div class='url' style='display:none;'>/kg/grosstal/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-gl.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>21</div><div class='bid' style='display:none;'>1777</div><div class='usr' style='display:none;'>17</div>
Es ist eine Art "Ja, aber...": Schauen wir nur auf unser kleines Stück Welt, könnten wir versucht sein zu sagen: Es war gar nicht so schlimm. Das Stichwort heisst Lockerung. Auch wenn wir es meiner Meinung nach nicht allzu leicht nehmen dürfen: Schön, dass Dinge wieder möglich werden.
Im selben Moment, in dem ich diesen Text schreibe, sind neun Millionen Menschen infiziert und etwa eine halbe Million Menschen verstorben. An verschiedenen Orten der Welt beginnt gerade eine zweite Welle. Und trotzdem gilt es, mutig Schritte in so etwas wie eine neue Situation zu wagen.
Christoph Schneider,
Hier nun mein vorläufiger Rückblick und meine eigenen Antworten auf die Fragen, die dankenswerterweise bisher andere beantwortet haben.

Was hat in dieser Zeit eine besondere Bedeutung bekommen?

Eine spezielle Bedeutung haben die Neuen Medien bekommen; insbesondere haben mir die Online-Gottesdienste die Möglichkeit gegeben, eine virtuelle Gemeinde anzusprechen.

Was fehlt Dir? Was fehlt Dir gar nicht?

Gefehlt haben mir der konkrete und direkte Kontakt mit Menschen, etwa die Besuche im Altersheim und bei Gemeindegliedern sowie die erfrischenden zufälligen Begegnungen im Alltag.

Schränkt Dich etwas ein?

Im Vergleich zu anderen habe ich wenig Einschränkungen erfahren. Was meinen Beruf angeht, musste ich andere Formen und Wege suchen, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Sich darauf einzulassen, war nicht ganz leicht.

Was beschäftigt Dich besonders?

Wie Kirche Kirche sein kann – und was tatsächlich gefragt ist, und was nicht. Ist das, was unsere Gemeinde anbietet, auch relevant?

Was möchtest Du als Erstes tun, wenn alles wieder möglich ist?

Am liebsten? Mit meiner Partnerin eine Ausstellung besuchen! In der Zwischenzeit war dies sogar bereits möglich: Erica Pedretti, Fremd genug, im Kunstmuseum in Chur.

Nimmst Du an, dass sich Einstellungen oder Haltungen durch die Erfahrungen der letzten Wochen dauerhaft verändern werden? Wenn ja, welche?

Im Beruflichen hängt dies davon ab, wie Menschen unser Auftreten als Gemeinde erlebt haben. Ich bin in der Hinsicht vorsichtig optimistisch. Kirchen wurden als stille Oasen und Orte der Einkehr mehr aufgesucht, als ich vermutet hätte. Zudem ist es vielleicht sinnvoll, auch weiterhin Gottesdienste aus der Region online zugänglich zu machen: es gab dafür eine deutliche Nachfrage. Andererseits gilt aber auch, je weniger eine Bedrohung akut erfahrbar ist, desto schneller setzt das Vergessen ein.

Hast Du ein Fundstück für uns? Das kann ein Bild, ein Text, ein Gedanke sein.

Ich habe mich intensiv mit dem Gedanken auseinandergesetzt, wie die Heilige Geistkraft in unserem Alltag spürbar wird. Das kann nach meiner Auffassung nur im Miteinander und im Gegenüber von be-geist-erten Menschen geschehen.

Ausserdem: Wir haben viel gekocht, gebacken und ausprobiert. Ein Highlight war eine Erdbeer-Mascarpone-Torte, die wir in einer Werbezeitung entdeckten. Anbei das Rezept und ein Bild der Torte.
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Hier ist Platz für Ihre Rückmeldungen.

Mit dieser achten Ausgabe beenden wir die Süd-Ansichten. Vielleicht haben Sie noch andere Themen und Ideen? Was beschäftigt uns hier in Glarus-Süd? Gibt es Rückmeldungen, was wir als Kirchgemeinde verbessern könnten? Wo Hilfe nötig wäre? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.
Wir freuen uns auf den ersten Beitrag.

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Verantwortlich: Christoph Schneider
Bereitgestellt: 23.06.2020
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